Passionsblumentee

Passionsblumentee – Alte Indianer-Stämme kannten die Wirkung der Passionsblume gut und nutzten sie bei Melancholie oder Schlaflosigkeit. Die Stengel und Blätter können im konventionellen Sinne als Heilpflanzen-Tee getrunken werden. Dieser Passionsblumentee in niedriger Konzentration beruhigt, macht aber nicht müde und zeigt keine unerwünschten Nebenwirkungen.

Passionsblumentee – Zubereitung

Passionsblumentee
Passionsblumentee

Gegen Nervosität kann man den Passionsblumentee mit zwei gehäuften Teelöffeln getrockneter und zerriebener Blüten einfach zubereiten. Mit ¼ Liter kochendem Wasser übergießen und 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen. Danach den Passionsblumentee durch ein Sieb gießen und morgens und abends eine Tasse lauwarmen Passionsblumentee trinken. Schon hat man einen hochwertigen Beruhigungstee der wirlich sehr intensiv helfen kann.

Passionsblumentee – Inhaltsstoffe

Die Passionsblume enthält Flavonoide, Sterine und Alkaloide, die das Gehirn wie einen Filter gegen Reizüberflutung schützen. Daher bietet es sich an, den Passionsblumentee bei Erschöpfungszuständen zu trinken um einen Burnout-Syndrom entgegen zu wirken. Der Passionsblumentee gehört auf jeden Fall zu den Geheimtipps unter den Beruhigungstees.

Ein bisschen was zur Passionsblume

Die Passionsblume zählt zu den artenreichen Gattungen und sind im Grunde genommen Lianen, die an langen Trieben an anderen Pflanzen hochwachsen und sich mittels Ranken festhalten. Die Familie der Passionsblume nennt man Passionsblumengewächse. Es gibt ca. 530 verschiedene Sorten ihrer Art. Die meisten Sorten stammen aus Nord- Mittel- und Südamerika. Fast alle der Passiflora-Arten sind mehrjährige krautige bzw. verholzende Gewächse, sehr wenige Arten wachsen als aufrechte Sträucher oder Bäume.

Das charakterischste Kennzeichen der Passionsblume sind die radförmig angelegten Blüten, deren Größe von einem bis zu 18 Zentimeter variieren kann. Die Blütenhüllblätter sind durch leuchtende Farben gekennzeichnet und ummanteln kreisförmig den Strahlenkranz. Im Kern der Blüte findet man die Fortpflanzungsorgane der Passionsblume. Man findet Passionsblumen in unterschiedlichsten Farben; von weiß zu rosa, rot, lila, grün, hellblau bis dunkelblau und schwarz.

Die Passionsblume bildet Früchte, die botanisch gesehen, Beeren sind. Für uns am meisten bekannt sind die Maracujas oder Grenadillen. Diese Früchte haben eine feste Schale, sind bläulich bzw. gelb und haben ein genießbares, weiches bis geleeartiges Fruchtfleisch, welches bitter bis süßlich oder säuerlich schmeckt.
Dennoch sind nicht alle Früchte der vielen Arten eßbar.

Passionsblume – Wirkungsweise

Generell sind noch nicht alle Inhaltsstoffe und Wirkungsweisen der vielen verschiedenen Gattungen der Passionsblume bekannt. In der Phytotherapie werden die Blätter der Passiflora incarnata bei

  • nervöser Unruhe
  • Anspannung
  • Angstzuständen
  • Schlafstörungen
  • allgemeiner depressiver Verstimmung
  • Burnout-Syndrom
  • Magen- und Darmbeschwerden
  • Rückenschmerzen
  • Herzbeschwerden
  • oder Magen- und Darmbeschwerden

angewendet.

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6 Antworten auf „Passionsblumentee“

  1. Diesen Tee kannte ich noch nicht. Klingt aber gut.
    Hier ist es noch immer eiskalt, so dass viele Kannen Tee Tag für Tag gekocht werden.
    Ich wünsch Dir eine schöne Woche
    Viele Grüsse
    Elisabeth

  2. Da muss ich mich Elisabeth auch anschließen, hatte vorher noch nie vom Passionsblumentee gehört. Klingt super interessant aber wo gibt es denn diesen Tee zu kaufen?

    Liebe Grüße
    Marina

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